Grundidee

Was ist Diklusion?

Der Begriff Diklusion verbindet die Themen digitale Medien und Inklusion in der Bildung. Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie digitale Technologien genutzt werden können, um barrierefreies, individuelles und chancengerechtes Lernen zu ermöglichen.

Zwei Hände halten ein Kärtchen mit der handgeschriebenen Aufschrift „Diklusion“.

Unsere Vision

Bildung soll für alle zugänglich sein – unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Digitale Medien bieten dabei großes Potenzial:

  • Sie können Lernprozesse personalisieren,
  • Barrieren abbauen und
  • inklusive Unterrichtskonzepte unterstützen.

Warum ist Diklusion wichtig?

  • Digitale Medien ermöglichen eine flexible und individuelle Unterrichtsgestaltung
  • Diklusive Bildung stärkt Chancengerechtigkeit
  • Lehrkräfte brauchen Kompetenzen für eine diklusive Didaktik
  • Offene Bildungsmaterialien (OER) erleichtern den Zugang zu diklusivem Wissen
Im Video erklärt

Was bedeutet diklusive Bildung?

Dr. Lea Schulz erläutert die Grundidee der Diklusion und warum digitale Medien und Inklusion zusammengehören.

Fünf-Ebenen-Modell

Chancen diklusiver Bildung auf 5 Ebenen

Das Fünf-Ebenen-Modell macht sichtbar, wie digitale Medien zur inklusiven Bildung beitragen können – auf verschiedenen Ebenen und mit unterschiedlichen Zielgruppen. Es hilft, konkrete Ansatzpunkte zu identifizieren – vom Material bis zur Schulentwicklung.

Fünf-Ebenen-Modell der Diklusion als konzentrische Bögen: von innen nach außen Individuum (Lernebene), Lerngruppe, Organisation und Gesellschaft/Umwelt – mit den Zugängen Lernen durch, mit und über Medien.
  1. Ebene 1 – Assistive Technologien Individuum

    Digitale Hilfsmittel unterstützen gezielt Lernende mit Beeinträchtigungen und ermöglichen ihnen einen gleichberechtigten Zugang zum Lernen.

  2. Ebene 2 – Individuelles Lernen Lernebene

    Digitale Medien fördern personalisierte Lernwege und ermöglichen eine passgenaue Förderung.

  3. Ebene 3 – Kollaboratives Lernen Lerngruppe

    In Lerngruppen unterstützen digitale Tools gemeinsames Arbeiten und kooperative Wissenskonstruktion.

  4. Ebene 4 – Digitale Unterrichtsorganisation Schule

    Durch digitale Planung, Diagnostik und Dokumentation kann Unterricht besser auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt und Lehrkräfte entlastet werden.

  5. Ebene 5 – Teilhabe an der digitalen Gesellschaft Umwelt

    Medienbildung ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Alle Schüler:innen sollen digitale Kompetenzen erwerben, um sich sicher und souverän in der digitalen Welt zu bewegen.

Alle Ebenen-Praxisbeispiele als Sammlung ansehen
Aus der Praxis

Diklusion im Unterricht

Beispiele, wie diklusive Ideen konkret im Unterricht aussehen können.

Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Lehrkräftebildung!

Das Netzwerk Diklusion lädt alle Interessierten ein, sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und diklusive Bildung aktiv mitzugestalten.